Richtig bewerben – so hinterlässt Du einen bleibenden Eindruck

HR-Abteilungen bekommen oft Hunderte von Bewerbungen am Tag. Deshalb ist beim Bewerben stets die Devise: Stich aus der Masse heraus. Wenn Du diese Tipps beherzigst, machst du bei den Recruitern schon vor dem Vorstellungsgespräch einen guten Eindruck.

Bewirb Dich für jede Stelle, als würdest Du nichts lieber machen, als diesen Posten anzunehmen. Auch, wenn dieser Job vielleicht nur dein dritter Favorit ist: Schicke keine vorgefertigten Massen-E-Mails, die quasi auf jede zweite Jobbeschreibung passen würden. Es empfiehlt sich, den Lebenslauf wie auch das Motivationsschreiben auf das Stellenprofil maßzuschneidern. Ist deine Traum-Firma beispielsweise jung, dynamisch und mit seinen Mitarbeitern per Du, dann zeige, dass du gut dazu passt, indem du auf altbackene Floskeln verzichtest und dich auf eine frische Art präsentierst. Beende dein Anschreiben stets mit einem Call-to-Action. Dieser Begriff stammt aus dem Werbemarketing und bedeutet hier: Beende dein Anschreiben mit einer netten Aufforderung. Beliebt sind Sätze wie: “Ich bin gespannt auf Ihre Antwort und freue mich, wenn Sie sich Zeit für ein persönliches Gespräch nehmen.” Formuliere dabei nie im Konjunktiv. Streiche “hätte”, “könnte”, “wäre” aus deinem Bewerber-Wortschatz, denn diese Begriffe zeugen bloß von Unsicherheit. Schreibe nicht zu kompliziert und zeige deine positive Grundeinstellung gegenüber des Jobs. Genau wie der erste Satz ist auch der Schluss deiner Bewerbung entscheidend – an diesen Stellen ist die Aufmerksamkeit der Personaler am Höchsten!

 

Bewerbungstrends 2018: Rühre die Werbetrommel für dich

Das Auge isst mit – auch beim Lebenslauf und Motivationsschreiben. Die Bewerbungstrends gehen in Richtung professionelles Auftreten. Für die meisten Stellenanwärter ist es logisch, sich für den Termin mit dem Personalbüro schick anzuziehen. Dasselbe gilt auch für das Bewerbungsschreiben: umso ästhetisch ansprechender, desto besser. Viele Jobsuchenden setzen beim Lichtbild bereits auf Aufnahmen aus dem Fotostudio. Der Fotograf weiß genau, wie er Dich gekonnt in Szene setzt und ein Bild vom Fachmann sieht zu 99 % ansprechender aus als ein Schnappschuss mit dem Smartphone.

Das Layout ist der nächste Knackpunkt. Wenn dein Dokument einfach nur aus ein paar eingerückten Helvetica-Textblöcken auf weißem Grund besteht, dann entspricht es nicht wirklich den aktuellen Bewerbungstrends. Heutzutage benutzt man Templates und profimäßige Layouts. Dafür kannst du dir entweder einen Grafiker suchen, der deine Unterlagen entsprechend aufhübscht oder du lädst dir ein Template aus dem Internet herunter. Merke: Sich schriftlich zu bewerben bedeutet, sich wie eine Marke zu präsentieren. Dazu gehört auch ein dekoratives Design, das Lust darauf macht, den Menschen hinter dem Schreiben kennenzulernen.

Der Lebenslauf ist nach wie vor für die Personalverantwortlichen das Herzstück der Bewerbung, daher widme ihm genügend Zeit. Eine kurze Beschreibung zu jeder deiner beruflichen Stationen bietet mehr Einblick in deine Arbeitshistorie als bloße Jobtitel und Jahreszahlen. Platziere dafür unter jeder Tätigkeit 2-3 Stichpunkte, die beispielsweise deine Aufgaben, Verantwortlichkeiten oder Projekte erklären. Außerdem werden die Soft Skills immer mehr zu einem gefragten Bestandteil des Lebenslaufs bzw. Motivationsschreibens. Gemeint sind damit persönliche, soziale und methodische Kompetenzen, die dich von anderen Bewerbern abheben. Daher: Vergiss nicht, Deine Kommunikationsfähigkeit, Belastbarkeit, etc. zu erwähnen!

 

Startklar für den neuen Job? Deine Bewerbungsschreiben-Checkliste:

  • Lebenslauf mit aktuellem Datum und professionellem Foto
  • Ein ausdrucksstarkes Motivationsschreiben
  • Wichtig: Die richtige Anrede und der korrekte Name des/der Empfängers/Empfängerin
  • Lieber den Text zweimal durchlesen und auf etwaige Rechtschreib- und Grammatikfehler überprüfen
  • Auf Konjunktiv-Formulierungen wie “hätte”, wäre”, etc. verzichten
  • Call-to-action am Ende

Viel Erfolg beim Bewerben!

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